Problem mit Ladevorgang

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Nein, wir spekulieren warum Sony Z1 am Magnet Dock "nur" 700mA zum laden durchwinkt und nicht 1000mA oder mehr.
 
Achso ^^
Dann keine Ahnung...
Ist ja auch egal. Soll mir auch recht sein ;-)
 
Ach übrigens es lag am Kabel mit dem Original läufts und mein Magnet Dock ist heute auch eingetroffen =)
 
Ich finde gar kein "Original" Magnet Kabel?!.
 
Es geht um das hier. Sieht sehr original aus, soll es aber nicht sein. Wird in diesem Thread besprochen.

Evtl. noch eine Idee zur Lösung des Problems. Das USB-Kabel hat ja vier Adern und das Telefon kann deshalb unterscheiden, ob es an einer PC-USB-Buchse oder dem Netztteil hängt. Dann "zieht" es mal weniger oder eben mehr.
Am Magnetkabel (2 Adern) "weiß" das Telefon nicht, ob USB-Buchse oder Netzteil hinten dran sind. Würde das Telefon jetzt auch volle Pulle Strom ziehen, könnte das Mainboard kaputt gehen.
JM2C
 
Das könnte natürlich der Grund sein, da hast du recht ^^
Eine Art Vorsichtsmaßnahme, da ja alle Geräte 500 liefern werden, also begrenzen wir es mal auf 500
 
Aber könnte man nicht auch die beiden datenleitungen wegschneiden um dem handy vorzutäuschen das es am ladegerät hängt? :)
 
Dann zieht es ja nur 500
Solche Ladegeräte sind auch über Datenleitungen mit den Handy verbunden, nur so gehen auch 1.5a ohne mir 0.5
 
Versuchsbericht:
Ich habe Ladestrommessungen "an der USB-Buchse" mit verschiedenen Schlaufonen und Lademethoden gemacht.
Dabei wurde immer das jeweilige Originalkabel verwendet, soweit möglich.
Als Stromquelle diente ein Labornetzteil, eingestellt auf 5,1V, Strombegrenzung auf 2A. Diese sprach jedoch bei keinem Versuch an.

Untersuchung der Netzteile:
- Ein Samsung-Netzteil (Galaxy S3, 5V 1A), ein Motorola-NT (Razr, 5,1V 850mA) sowie das Sony-NT (Z1, 5V 1,5A) haben einfach nur kurzgeschlossene Datenleitungen, ohne weitere Anschlüsse
- Ein Samsung-NT (Galaxy S4A, 5V 2A) hat ebenfalls kurzgeschlossene Datenleitungen, allerdings zusätzlich einen 82k/82k-Spannungsteiler, so das dort im Ruhezustand 2,5V anliegen

Untersuchung der Kabel:
- Die Kabel des S3, S4a, Razr sowie eines zufällig vorhandenen Nokia-Kabels CA-179 ergab, das alle normale 4-Adrige Verbindungen sind, und in den folgenden Versuchen keine wesentlichen Unterschiede auftreten. Der Leitungswiderstand wurde nicht gemessen, ebenso wurde die Belegung des 5. Pols des Micro-USB-Steckers nicht geprüft.
- Die originale Sony DK31 enthält in der Basis keine Elektronik, dort ist einfach ein Magnetladekabel eingeklemmt. Der Magnetstecker hat die Sony-Prägung. Am Kabel ist eine zusätzliche Knickschutztülle angespritzt, ansonsten wäre das Kabel auch allein verwendbar, z.B. im Auto. Im USB-Stecker ist aber etwas eingebaut.
- Das Noname-Magnetkabel (5€ ebay, Aufkleber BT-SNEC21) hat eine direkte Verbindung der USB-Spannungspins mit den entsprechenden Magnetpins. Weiter scheint nichts verbaut zu sein.

Dann habe ich diesen Geräten Versuche durchgeführt:
"3": Galaxy S3, Ladezustand 90%, per USB-Port
"4": Galaxy S4A, 96%, per USB-Port
"ZD": Z1, 96%, in Dockingstation DK31
"ZU": Z1, 96%, per USB-Port
"ZM": Z1, 96%, Noname-Magnetkabel

Situation:
"O": USB-Anschluss mit offenen Datenleitungen
"K": USB-Anschluss mit kurzgeschlossenen Datenleitungen
"S": USB-Anschluss mit kurzgeschlossenen Datenleitungen, Spannungsteiler wie S4A-Netzteil

Versuche:
3 O: 460mA
3 K: 910mA

4 O: 420mA
4 K: 1,2A, schnell abfallend auf 700mA, aber das mag am Ladezustand liegen.

ZD O: nichts
ZD K: 1,2A. Die Elektronik im USB-stecker der DK31 ist nicht zugänglich, unterbricht aber anscheinend die Stromverbindung zum Gerät: Ohne die Datenkurzschlussverbindung liegt an den Magnetsteckpins keine Spannung.

ZU O: nichts
ZU K: 1,35A

ZM O: 900mA, Spannung liegt direkt am Magnetstecker an
ZM K: dito

Variante S unterscheidet sich in den Ergebnissen nicht von Variante K. Ein Test mit dem S4A bei z.B. 50% Ladezustand mag die Überdimensionierung des Netzteils erklären, steht aber noch aus.

Das ein- oder ausschalten des Displays ändert die beobachteten Ströme nur unwesentlich.
Alle Geräte wurden mit aktivem WLAN, BT, GSM, GPS getestet.
Bis auf die automatischen Hintergrunddienste und -aktualisierungen war keine App aktiv ("Desktop").

Schlussfolgerungen:
- Die mitgelieferten Netzteile sind auf die Gerätehardware ausgelegt und liefern passend Strom. Das verwenden eines Netzteils mit größerer Strombelastbarkeit bringt keine Vorteile, niedrigere Belastbarkeit könnte das Netzteil aber überlasten, da keine Kommunikaton des Gerätes mit dem NT möglich ist.
- Das Kabel macht nicht so viel aus wie man meint. Es ist aber durchaus wahrscheinlich, das die Geräte über den 5. Pin der Micro-USB-Buchse Zubehörerkennung (z.B. MHL-Adapter, OTG-Adapter) durchführen. Datenkabel mit anderer Belegung können die Ergebnisse daher durchaus beeinflussen. Die verwendeten Kabel kommen aus ähnlichen Gerätegenerationen und scheinen kompatibel. Andererseits: Ein mit einer Qi-Ladestation (fonesalesman Koolpad) geliefertes Kabel kann das S4A nur begrenzt per USB-Anschluss aufladen, funktioniert an der Qi-Station jedoch einwandfrei. Leider stand es für diesen Versuch nicht zur Verfügung.
- Die DK31-Kabel können zumindest den Anschluss an ein Netzteil erkennen. Der unterschiedliche Ladestrom DK31 zu Noname deutet darauf hin, das die DK31 sogar über die Stromleitungen kommunizieren kann, oder das dickere Adern verwendet wurden.

Nachtrag:
Ein auf 42% entladenes S4Active nimmt 1,1A bei ein-, 1,7A bei ausgeschaltetem Display, wie gehabt 5,1V, Orginalkabel. Dabei ist eine Brücke bei den Daten erforderlich, der Spannungsteiler macht keinen Unterschied mehr.
 
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  • Danke
Reaktionen: mi.to und HCD
Noch ein Nachtrag:
Ich hab mir noch ein paar Magnetkabel geordert, und die sind anders...
Das oben getestet kommt von ebay, jetso*land, 6€.
Aktuell habe ich e_bidhk, 5€.

Das alte hat 3mm Kabeldurchmesser und einen 11mm tiefen Magnet-Stecker.
Das neue ist mit 3,5mm Kabel und 13,5mm Stecker.
Im direkten Vergleich fallen auch die Kontakte im Magentstecker auf, das neue hat deutlich größere.
Vom Aufbau her ist im alten ein kleinerer "innerer" Magnetstecker verbaut, der mit Gummi umspritzt ist, das neue ist "aus einem Guss".
Ansonsten tun die sich nicht viel, der Aufkleber auf dem USB-Stecker ist gleich, hier und da sieht man "zwei Werke", aber nichts, woran man irgendwas festmachen könnte.
Die Produktbilder sagen nichts aus, beide Kabel sehen leicht anders aus als auf dem Foto, und ich hab auch den Verdacht, das es sich letztendlich um den gleichen Verkäufer handelt, was durch den gleichen Aufbau der Artikelseite und die gleiche deutsche Widerrufsadresse bestätigt wird. Die Asien-Adresse des ebaykontos ist zwar verschieden, aber was heißt das schon...

Jetzt zum technischen:
Die Hoffnung, das dickeres Kabel auch bessere "Strömung" heißt, zerschlägt sich.
Das alte Kabel macht bei 5,1V Labornetzteil und 86% Ladezustand 1,15A.
Allerdings scheint der Strom recht "wackelig", das Kabel ist jetzt gut 6 Wochen im täglichen Gebrauch. Der Strom reagiert auf Bewegungen des Steckers...:sad:
Das neue Kabel lässt nur etwa 720mA durch, zeigt sich aber unbeeindruckt von evtl. Bewegungen. Ob das so bleibt, muss die Zeit zeigen...
Mehr als 720mA werden es aber nicht, das dünnere Kabel enthält also wohl dickeres Kupfer...
Elektrisch gibt es sonst keine Unterschiede, beide Strippen haben direkt USB-Strom auf Magnetstrom.

Fazit:
Billige Magnetstrippen taugen nichts. Sony macht ja selber welche, aber aus irgendeinem Grund sind die nicht im Verkauf ohne das DK31.
Geplant war das aber zumindest, die machen doch nicht das Logo auf den Stecker und verstecken das dann im Gehäuse?:confused2:
 
Also ich habe die von System-S und es fließt genauso viel Strom durch wie beim mitgelieferten original usb ladekabel, da beide kabel das handy gleich schnell laden (+-5minuten)
 

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