Kippt das Verbrenner-Aus? Rückschritt oder realistische Entscheidung?

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@Sonic-2k- Jo. China ist weit weg und uns um Jahre voraus. Ich warte auf die deutsche E-Mobilität mit entsprechender Infrastruktur und zumutbarer Qualität, Reichweite und Preis-Leistung der E-Autos. Da sehe ich noch lange kein Licht am Horizont. Wird vermutlich auch noch lange finster bleiben hier bei uns. Reine Absichtserklärungen der Politik und der Hersteller sind kein Grund für einen Umstieg auf E. Jedenfalls nicht für mich. Ein chinesisches Auto kommt mir nicht in die Garage.
 
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Mit den Wechselakkus ist es halt die Frage, wie wurden die behandelt, welchen bekommst du und was kostet es an Tausch und oder monatlicher Gebühr?

Abgesehen davon, wieviele Wechselstationen bräuchte man in Deutschland, nur um den Langstreckenbetrieb aufrecht zu erhalten und wie viele Akkus sollten die pro Station auf Lager haben, da die Ladezeiten der Akkus auch berücksichtigt werden muss.

Mit meinem netto ~55kWh Akku stehe ich von 2-80% um die 17 Minuten an der Ladesäule. Da finde ich Schnellader sinnvoller und für die Hersteller günstiger.
 
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Tuffikakao schrieb:
@omah
Da muss man aber sagen VW hat extrem nachgelassen...Fahren tut er super, aber die Software 😱😱
Also wenn sich da nichts ändert, werden wir auf einen anderen Herstellern wechseln.
Ja das stimmt. Gängelung durch Software die sich nicht auf das Gewünschte einstellen läßt. Ein Bekannter sagte mir, daß auch deshalb wieder mehr Verbrenner als Tesla in den USA laufen: Weil dort zum Beispiel beim Einlegen des Rückwärtsgang ständig Warnmeldungen erscheinen. In Asien soll es einen umgekehrten Trend geben, einfach zu bedienende Autos mit Technik, die auf das Niveau der 70er Jahre reduziert ist. Fensterkurbeln zum Beispiel und manuell zu verstellende Seitenspiegel statt -zig Motoren. Gut für Senioren, wurde das mit einem Augenzwinkern kommentiert.
 
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F-O-X schrieb:
Abgesehen davon, wieviele Wechselstationen bräuchte man in Deutschland, nur um den Langstreckenbetrieb aufrecht zu erhalten und wie viele Akkus sollten die pro Station auf Lager haben, da die Ladezeiten der Akkus auch berücksichtigt werden muss.
Wenn die Akkus genormt sind, kann man die bestehenden Tankstellen um Wechselstationen erweitern. Die Anzahl der Akkus lässt sich aus der bisherigen Anzahl von Fahrzeugen berechnen, die pro Tag zum Tanken kamen, und der voraussichtlichen Reichweite pro Akku.
Wenn also pro Tag 100 Autos kamen und nach dem Tanken 800 km bis zum Nachtanken fahren konnten, brauchst du bei einer Akkureichweite von 200 km 400 Akkus an der Tanke.
 
Es wird trotzdem schwierig zu definieren, wie viele du brauchst.

Laden die meisten daheim und benötigen nur für die Urlaubszeit diese Tauschakku, hast du 95% der Zeit zu viel an den Stationen auf Lager und voraussichtlich bei den 5% der Zeit zu wenig.

Die nächste Frage, wo baust du die Stationen hin? In der Stadt, wo die Leute keine eigene Lademöglichkeit haben, oder doch lieber in der Nähe der Autobahnen für die Reisen?

Oder doch lieber Mischbau, Stationen in der City und Ladesäulen an den Autobahnen, dann meckern aber auch wieder viele.
 
F-O-X schrieb:
Stationen in der City und Ladesäulen an den Autobahnen
Sehe ich ähnlich.
Die von mir angenommenen 200 km pro Akku sind für eine Langstreckenfahrt eindeutig zu wenig. Für die Stadt allerdings wäre das voll ausreichend und wahrscheinlich auch schneller als die Suche nach einer freien Ladesäule.
 
Flashlightfan schrieb:
Sehe ich ähnlich.
Die von mir angenommenen 200 km pro Akku sind für eine Langstreckenfahrt eindeutig zu wenig. Für die Stadt allerdings wäre das voll ausreichend und wahrscheinlich auch schneller als die Suche nach einer freien Ladesäule.
Mit 200 gewinnst keinen Blumentopf mehr.
Mit meinem kleinen 55kWh (netto) Akku komme ich 250-300km weit, ich hätte den 77kWh Akku für 10k (plus Dual Antrieb) nehmen können, da war ich aber zu geizig.

Mittlerweile gibt's den Akku für 4k Aufpreis.

Es tut sich am Markt schon was.
 
Umweltfreundlicher wäre es ganz auf einen PKW zu verzichten und mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zu fahren, soweit möglich.
Man darf nicht vergessen, dass E-Autos ebenfalls Feinstaub erzeugen, welcher gesundheitsschädlicher als Dieselabgase ist, die Herstellung und Entsorgung der E-Autos schadet ebenfalls der Umwelt, wenn auch weniger in Deutschland dafür eben mehr im Ausland,
Stichwort Lithiumabbau in Südamerika.
 
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Lass mal, Lithium bekommen wir bald von amerikanischen Zweigniederlassungen in der Ukraine. :1f60f:
 
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Momentan haben da noch die Russen die Hand drauf und sie rücken weiter vor, wer sich am Ende das Lithium in der Ukraine sichert, ist noch offen.
Ob der Abbau dort umweltfreundlicher ist, werden Fachleute feststellen oder auch nicht,
Geld regiert die Welt.
 
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braini schrieb:
wer sich am Ende das Lithium in der Ukraine sichert, ist noch offen.
Ist doch egal, ob die Amis einen Deal mit Putin, mit Selenskyj oder mit beiden machen. Wenn Trump so weitermacht, haben sie die Hand drauf.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur wenn Putin das zulässt, dass Trump und Putin Freunde werden denke ich eher nicht.
 
braini schrieb:
Umweltfreundlicher wäre es ganz auf einen PKW zu verzichten und mit dem Fahrrad oder dem ÖPNV zu fahren, soweit möglich.
Ja, da bin ich bei dir, sehe ich auch so. Und ich fahre eigentlich auch gerne mit der Bahn, wenn ich verreise, sprich Fernverkehr. Nur leider kann man sich auf die Bahn nicht verlassen. Wenn ich besser einen Zug früher nehmen muss, damit ich oben an der Küste dann auch nicht die Fähre verpasse, zumal ich auch noch einmal umsteigen muss, dann macht das mit der Bahn keinen Spaß mehr. Und dann nehme ich lieber mein Auto 🤷‍♂️
 
Genau.
Als wir vor zwei Jahren nach langer Zeit mal wieder mit dem Zug verreisen wollten (Fahrkarten und Platzkarten bereits lange vorher gekauft), standen wir in Dresden auf dem Bahnsteig und es wurde angezeigt, der Zug fällt ersatzlos aus. Wir sollten den (bereits überfüllt einfahrenden) nächsten Zug nehmen. Platzkarten? Vergiss es!
Das hat mir gereicht, um die Bahn erst gar nicht mehr für längere Reisen in Betracht zu ziehen.
 

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