Donald Trump ist Präsident - man muss mit allem rechnen

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NebulaOne schrieb:
Irgendwelche Schlüsse daraus zu ziehen, überlasse ich jedem selbst.
Dein Schluss war klar formuliert und meine Entgegnung auch.

Nord Stream 1 war ein wirtschaftliches Projekt, welches einen ungestörten Gasfluss und eine Beseitigung von Unwägbarkeiten auf dessen Weg nach Europa sichern sollte.
So wie eine Umgehungsstraße um eine Stadt.
 
NebulaOne schrieb:
Auch wenn "Die Öffentlichen" ja immer wieder kritisiert werden, weil sie (angeblich) nicht kritisch genug sind oder nur einseitig berichten:
DAS! mit Steffen Dobbert und Ulrich Thiele, Journalisten - hier anschauen
Sowas verpassen natürlich diejenigen, die immer und immer wieder auf den Öffentlichen rumtreten (obwohl sie, die Kritiker, ja gar keine Meinung dazu haben dürften, weil sie die Sender ja gar nicht mehr schauen). 🤫
Typisch für Diskussionen nicht nur hier im Forum. Da wird EIN Beispiel für gute Arbeit der Öffis oder der Regierung hergenommen und damit sämtliche Kritik und Kritiker an diesen verächtlich gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es bleibt die Frage, warum die Pipeline zerstört wurde und wer der Auftraggeber war.
Es einfach so hinzunehmen zeugt nicht gerade von einem souveränen Staat.

Gute Beziehungen zu Amerika und zu Russland hatte Deutschland ja vor dem Ukraine Krieg, zumindest gegenüber der aktuellen Lage.
Viel Zeit bleibt der neuen Regierung jetzt nicht, um die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen.
Nur die Rüstungsindustrie zu stärken wird für die Zukunft nicht reichen, der Nutzen ist ohnehin gering.
 
braini schrieb:
Es einfach so hinzunehmen zeugt nicht gerade von einem souveränen Staat.
Es ist schwer, etwas zu beurteilen, von dem nur spurenweise halbwegs brauchbare Information auftaucht. Den Verlauf diplomatischer Konflikte in der Öffentlichkeit auszutragen sorgt jedoch i.d.R. für neue Probleme, nicht für Lösungen. Daraus resultierende Fussaufstampf-Souveränität ist ein Rezept für Zoff.
 
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Es könnte natürlich auch sein, dass es die Verantwortlichen animiert, weitere Sabotageaktionen zu starten,
weil es doch gar keine Konsequenzen hat.
Sich alles gefallen zu lassen ist am Ende auch keine Lösung, man steht dann nur als schwach und angreifbar da.
 
braini schrieb:
Sich alles gefallen zu lassen ist am Ende auch keine Lösung, man steht dann nur als schwach und angreifbar da.
Korrekt. Entscheidend ist aber, auf welcher Ebene man sich das in welcher Form um die Ohren haut. Bismarck hat so etwas genutzt, um über die Emser Depesche Deutschland zu vereinigen, indem damit er die für den Krieg 1870/71 notwendigen Nationalgefühle auslöste.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was damals war, interessiert heute niemanden mehr, die Menschen wollen jetzt wissen, ob es Sinn macht, ein Land mit Unsummen finanziell zu unterstützen, was Deutschland nicht unbedingt freundschaftlich gesonnen ist, wenn im eigenen Land das Geld überall knapp ist.
 
braini schrieb:
interessiert heute niemanden mehr,
Wer aus der Geschichte nicht lernt, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.
 
Das trifft perfekt auf die aktuelle politische Lage in Deutschland zu.
 
RyanStekken schrieb:
Typisch für Diskussionen nicht nur hier im Forum. Da wird EIN Beispiel für gute Arbeit der Öffis oder der Regierung hergenommen und damit sämtliche Kritik und Kritiker an diesen verächtlich gemacht.
Typisch ist es ebenfalls, Kritik an den Kritiken zum ÖRR in dieser Form zu begegnen. 🙄
Ich könnte dir jetzt wöchentlich Beispiele liefern, wo die hier im Forum permanent vorgetragene Kritik am ÖRR mit positiven Beispielen widerlegt wird. Nur wollen das die Kritiker eh nicht lesen oder hören. Also Verzeihung, dass ich in einem Beitrag nicht mehrere Beispiele "untergebracht" habe. 😉

Dein Beitrag ist auch (wieder mal) ein gutes Beispiel, warum man sich an "euren" sogenannten Diskussionen besser nicht beteiligt. 🥴
 
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Im Gegensatz zur EU hat Trump es geschafft Friedensgespräche zwischen Ukraine und Russland einzuleiten
 
... und sich gleichzeitig die bisher für die USA aufgelaufenen Kosten von der Ukraine erstatten lassen.

Selenskyi dankt in einer Videoansprache seinen Unterstützern, "vergißt" dabei aber das Land, das nach den USA die meiste Unterstützung gegeben hat - Deutschland!
Jahrestag des Krieges: Müder Selenskyj dankt Partnern – nur einem Land nicht
Er dankte auch dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der im Weißen Haus bei einem Treffen mit Trump um weitere US-Unterstützung für die Ukraine gebeten hatte. "Die Ukraine sieht, wie viel Frankreich tut für unsere gemeinsame Zukunft", erklärte Selenskyj nach einem Telefonat mit Macron. Er erwähnte in seiner Ansprache fast alle wichtigen Partnerländern – Deutschland aber nicht.
Da sollten wir langsam wissen, was die Ukraine von uns hält.
Ich fürchte, von den Milliarden, die wir in die Ukraine gepumpt haben, sehen wir keinen Cent wieder.
 
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Flashlightfan schrieb:
Da sollten wir langsam wissen, was die Ukraine von uns hält.
Wie ich schon schrieb...Deutschland und deutsche nimmt keiner mehr ernst.

Apropo Musk und aufräumen...
Hat der Mann so unrecht?
Screenshot_20250226_220520.jpg
 
RyanStekken schrieb:
Da wird EIN Beispiel für gute Arbeit der Öffis oder der Regierung hergenommen und damit sämtliche Kritik und Kritiker an diesen verächtlich gemacht.
Naja, jetzt nach den Wahlen scheinen sich einige wieder aus ihren Löchern zu trauen.
Ich habe gerade einen Bericht bei PlusMinus (ARD) gesehen, der der Frage nachging, warum D bei Migranten so beliebt ist und welche Fehler wir selbst machen. Zum Vergleich wurden Polen, Dänemark und Frankreich herangezogen.

Fazit:

  • D zahlt ca. doppelt so viel frei verfügbares Geld an die Migranten wie die anderen Staaten
  • den Status "Duldung" gibt es nur in D, in den anderen Staaten heißt es: Abgelehnt ist abgelehnt.
  • Geduldete in D bekommen nach ein paar Monaten eine Aufstockung ihrer Bezüge
  • Abgelehnte in den anderen Staaten bekommen nichts mehr
Somit sind die Pull-Faktoren nach D klar benannt.
Wie kann es sein, dass ein abgelehnter Ägypter seit 7 Jahren durch Duldung dem Steuerzahler auf der Tasche liegt?
Andererseits:
  • es dauert endlos, in D eine Anerkennung einer im Heimatland erworbenen Qualifikation zu erhalten
  • in D muß erst die Sprache beherrscht werden, ehe es weitergeht (für mache Berufe durchaus sinnvoll)
  • in Polen steht nicht die Sprache, sondern das Können in Vordergrund. Das muss praktisch bewiesen werden.
  • in D sind nach 3 Jahren 30% der geflüchteten Ukrainer in Arbeit, in den anderen Ländern 50 - über 60%
  • Polen nimmt inzwischen von den Ukrainern mehr Steuern ein, als es ursprünglich als Hilfe ausgegeben hat
  • da Migranten in den anderen Ländern nur wenig oder gar nicht alimentiert werden, sind sie selbst an einer Verbesserung ihrer Lage interessiert, in D eher nicht
Das alles ist nicht neu, aber wer das geäußert hat, wurde ganz schnell in die rechte Ecke gestellt und der verantwortliche Redakteur hätte Besuch von Pro Asyl bekommen.

Im zweiten Beitrag ging es darum, warum China eine defekte Brücke innerhalb von ein paar Tagen Bauzeit (Planung und Vorbereitung dauern etwas länger) ersetzen kann, in D eine solche Aktion aber 30 Jahre dauert. Selbst Italien konnte eine eingestürzte Brücke binnen 2 Jahren ersetzen und Putin hatte die Krim auch in kurzer Zeit per neugebauter Brücke an das Mutterland angeschlossen.

Wir sollten also die Öffentlichen noch nicht ganz abschreiben.
 
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@Flashlightfan Ich stimme dir bei allem zu. Und ja, die Hoffnung stirbt zuletzt. Beim ÖRR gibt es bereits Tendenzen zur Rückkehr zum objektiven Journalismus. Offensichtlich auch aus Angst vor Kürzungen wie bereits in Österreich oder der Schweiz von der dortigen Politik gefordert.
 

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